Platner Wire Chair
Warren Platner — Knoll, USA
Viele schmale Metallstäbe formen beim Platner Chair einen geschwungenen Körper. Je nach Blickwinkel wirkt er offen oder beinahe geschlossen.
Teil einer Kollektion von 1966
Warren Platner entwarf für Knoll eine Möbelfamilie aus gebogenen, miteinander verbundenen Stahlstäben. Beim Sessel treffen diese Linien auf weiche Polster. Die Konstruktion wird zugleich zum Ornament.
Ein Muster verändert sich im Licht
Die Stäbe überlagern sich beim Vorbeigehen. Vor hellen Flächen wird das Linienbild deutlich, bei seitlichem Licht entstehen Schatten. Ein ruhiger Bezug hebt die Metallstruktur hervor, ein kräftiger Stoff betont stärker den Sitzkörper.
Mit geschlossenen Flächen ausgleichen
Ein massiver Holztisch oder ein schlichter Teppich ergänzt das Drahtgeflecht. Lass seitlich Abstand, damit die geschwungene Basis sichtbar bleibt. Prüfe die tatsächliche Breite und Sitzhöhe; der offene Aufbau wirkt leichter, als sein Platzbedarf vermuten lässt.



