Nuage-Regalsystem
Charlotte Perriand — Cassina, Italien (Lizenzfertigung)
Offene Fächer, geschlossene Flächen und ein versetzter Rhythmus: Charlotte Perriands Nuage macht Stauraum zu einem Teil der Raumgestaltung.
Eine Beobachtung aus Japan
Perriands Nuage-Entwürfe beziehen sich auf Regalanordnungen, die sie in Kyoto gesehen hatte. Die Idee einer wolkenartig gegliederten Struktur führte zu unterschiedlichen Ausführungen. Der Name bezeichnet daher mehr als eine einzige feste Regalform.
Offen und geschlossen im Wechsel
Böden, Trennungen und teils verschiebbare Fronten bilden eine gestaffelte Ordnung. Bücher und Gegenstände verändern diese Komposition im Gebrauch. Material, Maße und Aufstellung hängen von der konkreten Version ab.
Mit Inhalt gestalten
Ordne schwere Bücher unten und lasse zwischen Gruppen etwas freie Fläche. Farbige Fronten können einen Ton aus dem Raum aufnehmen. Bei einer Nutzung als Raumteiler sind eine passende Rückseite und die freigegebene, sichere Aufstellung entscheidend; nicht jedes Regal ist dafür gedacht.


